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Der italienische Caffè Caffè - mit dem kurzen, temperamentvollen „è" ausgesprochen - ist in bella italia das Synonym für Espresso: kurz, schwarz, stark, heiß und cremig. Er bildet die Basis aller Caffè-Spezialitäten. Worin liegt nun das Geheimnis eines Original italienischen Caffè der in Punkto Geschmack, Stärke, Körper und Aroma einzigartig ist? Es liegt im harmonischen Zusammenspiel der Rohkaffeemischung, Röstung und Zubereitung. Jede italienische Kaffeerösterei (und davon gibt es immerhin rund 1300!) kreiert ihre eigenen Mischungen, meist bestehend aus verschiedenen Arabica- und Robustabohnensorten. Ein Anteil an hochwertigen Robustabohnen ist wichtig, denn er verleiht dem italienischen Caffè seine typische Note, den Körper, den markanten, kräftigen Geschmack sowie eine dichte Crema. Die Röstung italienischer Kaffeemischungen erfolgt bei hohen Temperaturen (200-230 °C) und relativ langer Röstdauer (mind. 12 Min.). Je stärker die Bohnen geröstet werden, desto mehr verlieren sie an Säure und um so intensiver wird das Aroma und der Geschmack. Italienische Mischungen erkennt man an ihrer kräftigen dunkelbraunen Farbe, auch „tonaca di monaco" (Mönchskutte) genannt. Der Schluss liegt nahe, dass nur aus einer italienischen Marke wahrer italienischer Espresso werden kann. Die Zubereitung passiert traditionellerweise mit einer Siebträgermaschine. Der Kesseldruck sollte 9 bar, die Dosierung des Mahlgutes exakt 7 g, und die Durchflussdauer rund 25 Sekunden betragen, bis ca. 50 ml in die vorgewärmte Espressotasse fließen. Der kurze, intensive Kontakt des Wassers mit dem Kaffeemehl löst alle Substanzen, die den Geschmack und das Aroma bestimmen, ohne die Bitterstoffe zu lösen. Zudem weist der Espresso wesentlich weniger Koffein auf als alle anderen Kaffeezubereitungen (80-150 mg/Tasse). Gütezeichen eines perfekten Espresso ist die haselnussbraune Crema - so dicht, dass sie den Kristallzucker kurz hält, dann versinken lässt und sich wieder schließt!
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