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Viele Faktoren bestimmen die Qualität des Rohkaffees, die Sorte, die Herkunft und damit einhergehend das Klima im Anbaugebiet. Ob aber aus der Kaffeebohne ein milder Filterkaffee oder ein starker Espresso wird bestimmt alleine die Röstung. Die Kaffeebohne ist der getrocknete Kern der Kaffeekirsche, würde man sie nicht rösten, wäre der hellgrüne Kern für uns ungenießbar. Durch diese Tatsache haben sich verschiedene Röstgrade entwickelt. Der Experte unterscheidet im allgemeinen fünf Röstgrade der Kaffeebohne: Zimtröstung - sehr hell Amerikanische Röstung - hell Wiener Röstung - mittel Französische Röstung - dunkel Italienische Röstung - sehr dunkel Durch das Rösten werden chemische Reaktionen in der Kaffeebohne gestartet, hierdurch entstehen hunderte von Aromen. Lesen Sie mehr dazu unter Röstung. Die verschiedenen Röstgrade haben natürlich ganz starken Einfluss auf den Geschmack des Kaffees. Hell geröstete Bohnen besitzen noch viel eigenen Fruchtsäuren und ein kräftiges sortentypisches Aroma, sie werden vorwiegend für die Zubereitung vom klassischen Filterkaffee verwendet. Die mittleren Röstungen (französische und Wiener) eignen sich mit ihrem geringerem Fruchsäureanteil und dem kräftigerem Röstaroma für Filterkaffee und Druckkolben gleichermaßen. Durch die italienische Röstung entstehen die typischen dunklen Espressobohnen, durch das lange Rösten sind alle Säuren weitgehend abgebaut und es entsteht einen eigene leicht bittere Röstnote.
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