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Einer der ältesten Kapselsysteme auf dem deutschen Markt ist das aus dem Hause Nestlé stammende Kapselsystem Nespresso. Ziel der Entwicklung dieser Maschine war es, in der Herstellung eines Espresso mit den aufwendigen Siebträgermaschinen zu konkurrieren. Endlich sollte es für den Verbraucher möglich sein Espressi von hoher Qualität, ohne viel Aufwand, in den eigenen vier Wänden herzustellen. Mittelpunkt dieser Technik ist die speziell für Nespresso entwickelte Pumpe, sie erzeugt 19 Bar Pumpendruck und sorgt mit dem patentierten Drucksystem für einen optimalen Wasserdurchfluss durch die Alu-Kapseln. Klar das bei so hohen Qualitätsansprüchen auch die Preisgestaltung entsprechen happig wurde. Obwohl es das Nespresso-System schon über 20 Jahre gibt, gibt es verschiedene Gründe warum sich das System nicht so gut bei uns durchsetzen konnte. Ganz anders in Italien und der Schweiz, dort gibt es eigene Nespresso Boutiquen, Läden und elitäre Clubs. Durch den Boom der Portionskaffeemaschinen hierzulande erlebten auch die Nespresso-Maschinen eine Renaissance. Bei der Vermarktung der Maschinen wie auch der Kapseln geht Nestlé, als weltweit größter Lebensmittelhersteller, ganz eigene Wege. Für das Nespresso-System können sich Hersteller Lizenzen erwerben, daraufhin bekommen sie alle die Kapsel-kompatiblen Brüheinheit von dem selben Schweizer Hersteller geliefert und können dann selber das Äußere der Maschinen bestimmen. Nestlé kann sich somit auf eine gleichbleibende Qualität seines Endproduktes verlassen und der Kunde kann aus einer Vielzahl von verschiedenen Anbietern seine Nespresso-Maschine auswählen. In Deutschland sind folgende Hersteller Maschinenpartner: Krups, Siemens, Miele und Delonghi – alle mit der identischen Brühgruppe von Eugster/Frismag. Die Brüheinheit erlaubt den Geräten einen maximalen Pumpendruck von 19 Bar, ein Spitzenwert für eine Portionskaffeemaschine, zu erreichen. Somit verfügt die maschine über ausreichend Leistung für einen optimalen Espresso. Nespresso Kapseln sind einzeln in Aluminium-Patronen verpackt, die dabei abhängig von der Geschmacksrichtung farblich anders gestaltet sind. Zur Zeit gibt es 14 verschiedene Kaffeevarianten für das Nespresso-System. Dabei unterscheiden sich die Sorten im Mahlgrad und an der Röstung. Hautaugenmerk liegt hierbei auf Espresso und darauf basierenden Kaffeespezialitäten. Die Auswahl der Sorten wird stetig erweitert und mit saisonalen Sondereditionen bereichert. Beim Vertrieb der Kapsel beschreitet Nestlé, wie bereits angesprochen, wieder einen eigenen Weg. Nespresso-Kapseln sind über den freien Handel erhältlich. Der geneigte Konsument muss entweder das Glück haben einen der hierzulande äußerst seltenen Nespress-Boutiquen in der Nähe zu haben oder aber er bestellt seine Kapseln auf dem Versandwege über den Nespresso-Club. Wie gesagt ein etwas elitäres System, was den Kunden dafür aber mit so einem feinem Espresso verwöhnt, das manch eine Siebträger-Maschine vor Neid erblasst..
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